Artikel von Grit zur Sektion in den Jahren von 1999 bis 2009
17. November 2009:

Grit allein zu Haus … oder: Erinnerung und Hoffnung

Sitze grad am Computer, habe am Spiel für das Bergfest gebastelt und überlege dabei, was sich seit 1999 in unserer Sektion so alles verändert hat. 1999 feierte die Sektion ihr 50jähriges Bestehen. Es entstand eine mit viel Liebe und Aufwand gestaltete Chronik und bei der sehr schönen Feier in Leupoldishain versprachen sich alte und derzeitige Sektionsmitglieder, dass man in Zukunft unbedingt wieder mehr miteinander tun sollte, weil Wandern und Bergsteigen in der Gemeinschaft nun mal mehr Spaß macht als allein.

Und das geschah dann auch (mehr oder weniger mit ehemaligen) aber mit den derzeitigen Leuten schon. Ich erinnere mich an viele Wochenenden auf der Dieckmannhütte mit schönen Klettererfolgen und Wanderungen und geselligen Runden am Abend. Auch waren alle, die an den zweimal im Jahr angesetzten Hütteneinsätzen teilnahmen, nach so einem Wochenende recht stolz auf das Geleistete und der Hütte und damit der Gemeinschaft wieder ein Stück enger verbunden.

Das wöchentliche Training in der Sporthalle Höckendorfer Straße ist ein wichtiger Termin für viele junge Leute und auch für einige von uns Älteren geworden.

Unsere Senioren wurden in den letzten zehn Jahren fast alle erst zu welchen und gestalteten sich ebenfalls ihre wöchentlichen tollen Unternehmungen.

Die jährlichen Bergfeste als Jahresabschluss versammelten immer einen Großteil unserer Mitglieder, die sich alle darauf freuten und viel über das vergangene Jahr und Pläne für das neue redeten.

Die gesamte Leitungsverantwortung ging in dem betrachteten Zeitraum auf die nächste Generation über. Für die Organisation und Durchführung der Dieckmann-Wanderung ist nun Micha Eberling verantwortlich. Er (bzw. die Familie Eberling) hat mit dieser Aufgabe jedes Jahr dazugelernt und kann mittlerweile auf einen ganz festen Stamm von Helfern zurückgreifen. Dieses Jahr hatten gar nicht alle Bereitstehenden eine feste Aufgabe!

Das Jahr 2006 brachte die größte Veränderung für unser Sektionsleben, den Verlust unserer Dieckmannhütte. Dies bedeutet für die Macher des Vereinslebens einen erheblich größeren Organisationsaufwand. Bis dahin brauchte es einen Anruf, „seid ihr am Wochenende auf der Hütte?“ und schon stand einem schönen Wochenende fast nichts mehr im Wege.

Jetzt mussten diese Aktivitäten anders organisiert werden; das gelang mit dem Einmieten in andere Hütten wie die „Quacke“ in Schmilka, die Erich-Weinert-Hütte an den Schrammsteinen oder die Hütte im Bielatal. Dabei muss allerdings mit verbindlicheren Terminen und Zusagen der Teilnehmer gearbeitet werden, was nicht immer allen möglich ist und den Organisationsaufwand erhöht.

Es entstanden aber auch andere Formen des Vereinslebens, so sind jetzt Rad- und Paddeltouren im Plan und es wird monatlich ein Sektionsklettertag vereinbart.

Ebenfalls monatlich finden unsere Sektionsabende statt, bei denen Gelegenheit ist, sich über Neuigkeiten informieren zu lassen und Probleme und Vorhaben der Sektion in großer Runde auszutauschen und natürlich an tollen Erlebnissen unserer Bergfreunde mit deren Bildern und Filmen teilzuhaben.

Spaß an den angebotenen Unternehmungen haben dabei alle die, die diese Termine wahrnehmen und mitgestalten.

Für die Organisatoren ist eine zahlreiche Teilnahme und ein für alle gelungenes „Event“ immer noch der beste Dank!

Möge die Kraft der Organisatoren noch lange durch Dank gestärkt werden und vielleicht wollen auch neue Organisatoren mal ein bisschen Dank abhaben.